Traumsequenz 1

Panik. Direkt hinter ihm eine große schwarze Gestalt die schnell näher kam. Er rannte durch einen dichten Wald, wählte Wege die direkt zwischen zwei dicht gewachsenen Bäumen hindurchführten um seinen Verfolger zu bremsen und gewann etwas Vorsprung als sich dieser einklemmte. Er lief weiter, so schnell er nur konnte. Immer weiter, trotz der sich einschleichenden Erschöpfung und den schwer werdenden Beinen. Als er sich etwas sicherer fühlte, drehte er seinen Kopf um und schaute wo sein Verfolger geblieben war. Dieser war nur 30 Meter hinter ihm. Doch sein Blick sollte bestraft werden, als er im selben Moment in dem er seinen Kopf zurück drehte über eine riesige Wurzel fiel. Durch die hohe Geschwindigkeit die er an den Tag gelegt hatte rollte er noch ein ganzes Stück bevor er endlich stehen blieb. Mit einem weiteren raschen Blick nach hinten stand er wieder auf und rannte weiter. Er konnte schon das Ende des Waldes sehen. Nur noch ein Stück, dann würde er in Sicherheit sein, bei den anderen.

Nur noch ein Stück ……. als sich ein bohrender Schmerz in seiner Brust ausbreitet.

Sein Körper schnellte nach vorne aus dem Wald heraus, sein Blick wurde nach oben gerissen in den violetten Himmel. Er sah an sich runter und aus seiner Mitte ragte ein langer spitzer Gegenstand. Dieses Wesen hatte ihm etwas langes Horn ähnliches durch den Rücken gestoßen. Und während er so an sich herunter sah und zitternd seine Hände auf dieses Ding legen wollte, bemerkte er das er Brust abwärts nichts mehr bewegen konnte. Das Wesen hatte sein Rückenmark durchtrennt. Plötzlich gab es einen Ruck zur Seite und er rutschte nach vorne, das Horn glitt aus ihm heraus und er fiel zu Boden. Sein Körper rollte ein paar Meter über den Boden bevor er auf seinem Bauch liegend sum Stillstand kam. Mit letzter Kraft drehte er seinen Kopf, sah wie dieses Monster beschossen und in den Wald zurück getrieben  wird. Dann wurde es schwarz vor seinen Augen.

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